Asset-based Finance wächst stark
Der Markt für Asset-based Finance (ABF) wächst rasant – doch der operative Aufwand wird für Investoren zu einem zentralen Risiko. Laut einem aktuellen Toolkit des US-amerikanischen Finanztechnologieunternehmens Arcesium erwarten nahezu alle relevanten ABF-Assetklassen zweistellige jährliche Wachstumsraten, während gleichzeitig fehlende Datenstandards, heterogene Plattformen und manuelle Prozesse die Skalierbarkeit bremsen.
Im Bereich Konsumenten- und Unternehmenskredite soll der Markt bis 2033 auf 2,5 Billionen US-Dollar wachsen. Residential Loans erreichen laut Prognosen bis 2030 ein Volumen von 25 Milliarden Dollar bei zehn Prozent CAGR (Compound Annual Growth Rate oder durchschnittliche jährliche Wachstumsrate). Non-performing Loans (NPLs) sollen bis 2033 mit 53 Prozent CAGR wachsen, Synthetic Risk Transfers (SRTs) mit 18 Prozent, Trade Finance mit 7,4 Prozent.
Gleichzeitig erschweren fragmentierte Datenquellen, unterschiedliche Plattformformate und manuelle Prozesse ein konsistentes Portfolio-Monitoring. Fehlende Echtzeit-Transparenz auf Loan-Level gilt laut Arcesium als größtes Risikofeld – insbesondere für NAV-Berechnung, Liquiditätssteuerung und Risikomanagement.
Gefragt seien daher integrierte Datenplattformen, automatisierte Prozessstrecken und Outsourcing-Modelle im Middle- und Backoffice, um ABF-Portfolios effizient skalieren zu können. (DFPA/abg)
Das vollständige TookKit finden Sie hier. Toolkit: Solving the Operational Challenges of ABF
Arcesium ist ein globales Finanztechnologieunternehmen mit Sitz in New York, das sich auf die Bereitstellung von Datenmanagement-, Analyse- und operativen Plattformen für anspruchsvolle Finanzinstitutionen spezialisiert hat, darunter Hedgefonds, Banken und Vermögensverwalter. Gegründet wurde Arcesium im Jahr 2015. Die Mitarbeitendenzahl liegt bei etwa mehr als 2.400.