Kommentar: Hohe Investorennachfrage in Europa nach Erneuerbaren Energien

Die Entwicklung des Sektors der Erneuerbaren Energien im dritten Quartal 2025 war von einer ausgeprägten Volatilität geprägt, verlief letztlich jedoch konstruktiv, so heißt es in einem Kommentar von Christian Rom, Portfoliomanager bei DNB Asset Management.

Ab September setzte eine spürbare Beruhigung ein: Die Kombination aus klareren politischen Signalen, Erwartungen sinkender Zinsen und einer deutlich steigenden Stromnachfrage durch KI-gestützte Rechenzentren sowie die fortschreitende Elektrifizierung unterstützte die Märkte. Die anhaltend hohe Investorennachfrage – besonders in Europa – unterstrich die Rolle Erneuerbarer Energien als derzeit kostengünstigste und flexibel skalierbare Energiequelle, um den wachsenden Bedarf zu decken. Innerhalb des Sektors zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Teilbereichen.

Der Bereich Energieeinsparung entwickelte sich heterogen. Ameresco konnte sich nach einem schwachen Jahresauftakt erholen. Das Unternehmen profitierte von einem um 24 Prozent höheren bereinigten EBITDA im Jahresvergleich, einem Auftragsbestand von über fünf Milliarden US-Dollar und einem bestätigten Ausblick, unterstützt durch die Aussicht auf niedrigere Zinsen.

Im ebenfalls deutlich übergewichteten Bereich Biokraftstoffe blieben die Entwicklungen divergierend. Darling Ingredients stand seit Jahresbeginn in Euro unter Druck. Ursächlich waren vor allem Margenbelastungen im Segment erneuerbarer Diesel sowie Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Subventionsregelungen. Novonesis legte dagegen seit Jahresbeginn in Euro moderat um etwa 1,4 Prozent zu. Beide Positionen wurden im Laufe des Quartals bei günstigen Kursrücksetzern ausgebaut.

Der übergewichtete Materialsektor leistete einen insgesamt positiven Beitrag zur relativen Performance. Besonders Lynas Rare Earths entwickelte sich stark. Ausschlaggebend war ein deutlicher Preisanstieg bei Seltenen Erden, nachdem MP Materials seine Lieferungen nach China eingestellt hatte. Dies unterstützte die Bewertung nicht-chinesischer Produzenten und betonte erneut die strategische Bedeutung diversifizierter Lieferketten. Die zunehmende Nachfrage nach Magnetmaterialien, die unter anderem in Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und militärischen Anwendungen eingesetzt werden, verstärkte diesen Trend. (DFPA/mb)

DNB Asset Management gehört zu den führenden Vermögensverwaltern in der nordischen Region und verfügt über Niederlassungen in Norwegen (Oslo und Bergen), Schweden und Luxemburg. DNB Asset Management ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DNB ASA, einer Finanzdienstleistungsgruppe in Norwegen.

www.dnb.no

 

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