Private Equity: Investitionen in Nordics steigen auf fast Rekordniveau
Private-Equity-Investoren haben ihre Aktivitäten in den nordischen Ländern 2025 deutlich ausgeweitet. Insgesamt flossen rund 66 Milliarden Euro in Beteiligungen in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden – ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des Datenanbieters PitchBook hervor.
Damit verzeichnete die Region das zweitstärkste Jahr für Private-Equity-Investitionen nach dem Rekordjahr 2021. Auch die Zahl der Transaktionen stieg weiter und erreichte 1.132 Deals. Der Anteil der nordischen Märkte am europäischen Private-Equity-Dealvolumen erhöhte sich auf 14,7 Prozent.
Besonders verbreitet waren sogenannte Buy-and-Build-Strategien, bei denen Investoren Plattformunternehmen durch Zukäufe ausbauen. Add-on-Übernahmen machten mehr als die Hälfte des investierten Kapitals aus. Zu den größten Transaktionen zählte die Übernahme des norwegischen Healthtech-Unternehmens Press Ganey Forsta durch das von Silver Lake unterstützte Unternehmen Qualtrics für rund 5,7 Milliarden Euro.
Auch internationales Kapital spielte eine wichtige Rolle. US-Investoren waren an fünf der sieben größten Deals beteiligt. Insgesamt verdoppelte sich das von US-Geldgebern investierte Kapital auf rund 18,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahm die Zahl sogenannter Club Deals zu, bei denen mehrere Investoren gemeinsam Transaktionen durchführen. (DFPA/abg)
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