Sommerloch beim Immobilienklima
Nach der Erholung der vergangenen zwei Monate verzeichnet das „Deutsche Hypo Immobilienklima“ im Juli einen leichten Einbruch. Im Rahmen der 211. Monatsbefragung von rund 1.000 befragten Immobilienexperten fiel das Immobilienklima um 2,8 Prozent auf 95,6 Punkte.
Insbesondere das Investmentklima hat sich gegenüber dem Vormonat um 6,5 Prozent auf 90,5 Punkte verschlechtert. Mit einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Juni konnte sich das Ertragsklima dagegen auf 100,7 Punkte verbessern.
Vertrauensverlust in allen Assetklassen
Der Aufwärtstrend der vergangenen zwei Monate wird im Juli gestoppt: Alle Assetklassen zeigen eine rückläufige Entwicklung auf. Das Wohnklima sinkt um 1,6 Prozent auf 151,4 Punkte. Trotz Verlust steht es weiter unangefochten an der Spitze aller Assetklassen. Das Handelsklima gibt ebenfalls leicht um 2,1 Prozent nach und erreicht einen Wert von 83,3 Punkten. Das Schlusslicht bildet weiterhin das Büroklima, welches im Juli den stärksten Rückgang aller Segmente in Höhe von 4,0 Prozent erleidet und nun bei 75,2 Punkten notiert.
Die Assetklasse Logistik setzt ihren Zickzack-Kurs der vergangenen Monate fort und fällt im Juli um 3,0 Prozent auf 109,6 Punkte. Das Hotelklima muss einen Verlust von 3,4 Prozent hinnehmen und pendelt sich bei 109,3 Punkten ein. (DFPA/mb)
Die Deutsche Hypo – Nord/LB Real Estate Finance ist das Kompetenzzentrum der Norddeutschen Landesbank für die Finanzierung gewerblicher Immobilien. Die Einheit ist in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Benelux, Spanien, Polen und Österreich geschäftlich aktiv und hat ihren Hauptsitz in Hannover.