Oltmann Gruppe blickt auf 40 Jahre Schiffsinvestments zurück
Die Hamburger Oltmann Gruppe zieht nach 40 Jahren Schiffsinvestments eine positive Bilanz. Seit der Gründung 1986 hat das auf Beteiligungsmodelle spezialisierte Unternehmen nach eigenen Angaben 282 Investments mit einem Volumen von mehr als 3,6 Milliarden Euro initiiert. Ein Großteil der Projekte wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.
Demnach wurden 231 Beteiligungen nach durchschnittlich gut acht Jahren beendet, wobei mehr als 80 Prozent eine positive Rendite erzielten. Die durchschnittliche jährliche Rendite nach Steuern lag bei rund 16,4 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die vergangenen fünf Jahre, in denen zahlreiche Schiffe mit teils außergewöhnlichen Ergebnissen veräußert wurden.
So meldet das Unternehmen für 2025 das erfolgreichste Investment seiner Geschichte: Innerhalb von vier Jahren sei ein Mittelrückfluss von mehr als dem Zwölffachen des eingesetzten Kapitals erzielt worden. Insgesamt wurden in den vergangenen fünf Jahren 27 Schiffe platziert und 51 verkauft.
Künftig will sich die Oltmann Gruppe verstärkt auf die Finanzierung neuer Schiffsgenerationen konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen dabei kleinere Containerschiffe und Mehrzweckfrachter sowie Neubauten mit verbesserten Umweltstandards. Dazu zählen Konzepte mit geringeren Emissionen und nachhaltigerem Materialeinsatz.
Mit dem Einstieg in das fünfte Unternehmensjahrzehnt sieht das Unternehmen weiterhin Potenzial im Markt für Schiffsbeteiligungen, weist jedoch zugleich auf die üblichen Risiken von Kapitalanlagen hin. (DFPA/abg)
Die Oltmann Gruppe GmbH & Co. KG wurde 1986 in Leer/Ostfriesland gegründet und gehört mit 282 initiierten Schiffsbeteiligungen und einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 3,6 Milliarden Euro zu den bedeutenden Initiatoren am Schiffsbeteiligungsmarkt.