Amundi führt die ersten BIP-gewichteten UCITS-ETFs ein
In einem von erhöhter Unsicherheit, Konzentrationsrisiken und hohen Bewertungen geprägten Marktumfeld gewinnen Diversifizierung und ein ausgewogener Portfolioaufbau für Anleger an Bedeutung. Der Vermögensverwalter Amundi hat die ersten nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gewichteten UCITS-ETFs aufgelegt: den Aktien-ETF „Amundi FTSE All World GDP-Weighted UCITS ETF“ und den Renten-ETF „Amundi Global Government Bond GDP Weighted UCITS ETF“.
Die ETFs richten sich an Anleger, die ihre marktkapitalisierungsgewichteten Strategien diversifizieren und die Ländergewichtungen entsprechend ihrem Anteil am globalen BIP vornehmen möchten.
„Das aktuelle Marktumfeld lässt es ratsam erscheinen, dass Anleger ihre Portfolios widerstandsfähiger und diversifizierter ausrichten“, sagt Benoit Sorel, Leiter des Geschäftsfelds ETF & Indexing bei Amundi.
Ein BIP-gewichteter Ansatz spiegele den wirtschaftlichen Einfluss jeder Region genauer wider und erhöhe das Engagement in Schwellenländern und Europa – Regionen, die trotz ihres Beitrags zum globalen Wachstum in traditionellen Marktkapitalisierungsindizes nach wie vor unterrepräsentiert seien. China und die Schwellenländer machen mehr als 40 Prozent des globalen BIP aus und böten weiterhin die besten Wachstumsaussichten. Dieser Ansatz könne Anlegern helfen, auf das langfristige Wachstumspotenzial dieser Volkswirtschaften zu setzen und gleichzeitig die Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl großer Unternehmen oder dominanter Märkte innerhalb einer globalen Allokation zu verringern. (DFPA/mb)
Amundi ist eine börsennotierte Fondsgesellschaft mit Sitz in Paris. Das Unternehmen ist 2010 aus der Zusammenführung der Asset-Management-Aktivitäten der französischen Bankengruppen Crédit Agricole und Société Générale hervorgegangen.