Der französische Vermögensverwalter Amundi hat eine umfassende Neuorganisation angekündigt. Ziel sind effizientere Strukturen, stärkere Kundenorientierung sowie ein beschleunigtes Wachstum in internationalen Märkten.
Amundi hat eine neue Organisationsstruktur vorgestellt, die die internen Abläufe vereinfachen und die Entwicklung in wachstumsstarken Regionen und Marktsegmenten unterstützen soll. Zudem soll die bereichsübergreifende Zusammenarbeit verbessert werden.
Künftig gliedert sich das Unternehmen in fünf zentrale Geschäftsbereiche: Strategie, Finanzen und Kontrolle; Kunden; Investments; Operations und Technologie; sowie Transformation, Personal und Kommunikation. Parallel dazu wird die regionale Steuerung in Europa, Asien und Nordamerika weiter ausgebaut.
Die Leitung der Bereiche übernehmen unter anderem Nicolas Calcoen (Strategie, Finanzen und Kontrolle sowie Nordamerika), Fannie Wurtz (Kunden sowie Asien), Vincent Mortier (Investments), Claire Cornil (Operations und Technologie) und Sarah Finkelstein (Transformation, Personal und Kommunikation). Die Regionalverantwortung in Europa liegt bei Olivier Mariée.
Zudem wurde das Management Committee neu zusammengesetzt und um mehrere Führungspositionen erweitert, darunter Verantwortliche für Vertrieb, Private Assets, Personal sowie Risikomanagement.
Nach Angaben des Unternehmens treten die Änderungen mit sofortiger Wirkung in Kraft. Ziel sei es, die Agilität des Konzerns zu erhöhen und die Kundenbetreuung in einem zunehmend komplexen Marktumfeld zu stärken. (DFPA/abg)
Amundi ist eine börsennotierte Fondsgesellschaft mit Sitz in Paris. Das Unternehmen ist 2010 aus der Zusammenführung der Asset-Management-Aktivitäten der französischen Bankengruppen Crédit Agricole und Société Générale hervorgegangen.