Die Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH [&] Co. KG sieht angesichts einer Prognosekorrektur Restrukturierungsbedarf zur Sicherstellung der Rückzahlung ihrer Anleihen 2016/2026 und 2017/2027. Die erwarteten Gesamtrückzahlungen reduzieren sich von rund 122 auf etwa 110 Millionen Euro.
Nach Unternehmensangaben führen Modellierungsfehler in den Prognosetools zu deutlich niedrigeren erwarteten Rückflüssen aus den einkommensabhängigen Zahlungen der Geförderten.
Damit ist derzeit nicht gesichert, dass die Emittentin die fälligen Tilgungen und Zinsen 2026 und 2027 vollständig bedienen kann. Der ungedeckte Refinanzierungsbedarf wird auf rund 9,5 Millionen Euro beziffert. Die Gesellschaft prüft daher verschiedene Optionen, darunter Laufzeitverlängerungen und Zinsanpassungen im Rahmen einer möglichen Gläubigerabstimmung. Ob diese Maßnahmen umgesetzt werden können, ist noch offen. (DFPA/abg)
Die vollständige Unternehmensmitteilung dazu finden Sie hier.
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