Bei den Gläubigerabstimmungen der Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH [&] Co. KG ist für die Anleihe 2016/2026 das erforderliche Quorum erreicht worden. Die parallele Abstimmung für die Anleihe 2017/2027 scheiterte zunächst an der Beschlussfähigkeit.
Wie die Emittentin mitteilte, wurde der Beschlussvorschlag für die 4-Prozent-Anleihe 2016/2026 (ISIN DE000A2AAVM5) mit 99,16 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen.
Für die 4-Prozent-Anleihe 2017/2027 (ISIN DE000A2E4PH3) wurde das Quorum von 50 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen hingegen knapp verfehlt. Da beide Beschlüsse nur gemeinsam wirksam werden können, will die Emittentin im Januar eine zweite Gläubigerversammlung in Form einer Präsenzveranstaltung einberufen. Für diese gilt ein reduziertes Quorum von 25 Prozent, das bei der ersten Abstimmung bereits überschritten worden war.
Zugleich kündigte die Gesellschaft an, auch die Gläubiger der Anleihe 2016/2026 erneut um eine Abstimmung zu bitten. Hintergrund ist eine technische Anpassung des Beschlussvorschlags zur möglichen späteren Zahlung endfälliger Zinsen, falls die Liquidität zum Laufzeitende nicht ausreichen sollte. Die ursprünglich beschlossene Regelung könne vom Zentralverwahrer Clearstream Europe technisch nicht abgebildet werden. Details zu den weiteren Abstimmungen will die Emittentin zeitnah veröffentlichen. (DFPA/abg)
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