Der schwedische Finanzinvestor EQT hat den bislang größten Private-Equity-Fonds für Asien geschlossen. Der Fonds „EQT BPEA IX“ erreichte ein Volumen von 15,6 Milliarden US-Dollar und übertraf damit deutlich das ursprüngliche Ziel von 12,5 Milliarden Dollar.
Nach Angaben des Unternehmens war der Fonds überzeichnet und liegt rund 40 Prozent über dem Volumen des Vorgängerfonds aus dem Jahr 2022. Mehr als 75 neue Investoren beteiligten sich, wobei die Kapitalzusagen regional breit gestreut sind.
Der Erfolg kommt in einem insgesamt rückläufigen Marktumfeld zustande. Laut Daten von PitchBook sank das Fundraising für Private Equity in Asien 2025 auf 31,7 Milliarden Dollar und damit das zweite Jahr in Folge. Gleichzeitig ging die Zahl der Fondsabschlüsse deutlich zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt.
Beobachter führen dies auf eine stärkere Konzentration von Kapital auf etablierte Anbieter zurück. Investoren bevorzugten zunehmend große Plattformen mit nachgewiesener Erfolgsbilanz, stabilen Governance-Strukturen und gewachsenen Beziehungen.
Der neue EQT-Fonds ist bereits zu einem kleinen Teil investiert und fokussiert sich auf Mehrheitsbeteiligungen in Bereichen wie Technologie, Gesundheitswesen und Dienstleistungen. (DFPA/abg)
EQT ist eine international tätige Investmentgesellschaft mit Schwerpunkt auf aktiver Eigentümerschaft und Beteiligungen entlang des gesamten Unternehmenslebenszyklus – von der Gründungsphase bis zur Reife. Das Unternehmen investiert über die Geschäftsbereiche Private Capital und Real Assets und verwaltete zum 30. September 2025 insgesamt 267 Milliarden Euro, davon 139 Milliarden Euro gebührenrelevante Assets. EQT wurde vor mehr als 30 Jahren in Skandinavien gegründet, ist heute in über 25 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeitende.