Der schwedische Finanzinvestor EQT will Anlegern mit einer neuen Evergreen-Strategie einen dauerhaften Zugang zum Private-Equity-Markt im asiatisch-pazifischen Raum ermöglichen. Der Fonds soll sowohl qualifizierten Privatanlegern als auch institutionellen Investoren offenstehen und in verschiedene Strategien und Branchen der Region investieren.
Der EQT Nexus Asia soll über eine einzige Evergreen-Struktur Zugang zur Asien-Pazifik-Plattform von EQT Private Capital bieten. Investiert werden soll in Large-Cap- und Mid-Market-Strategien mit einem Schwerpunkt auf Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Dienstleistungen, Technologie und industrielle Technologie. Zum Anlageuniversum gehören unter anderem Indien, Südkorea, Japan, Greater China, Südostasien sowie Australien und Neuseeland.
EQT verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung der Region: Asien-Pazifik steht demnach für rund 60 Prozent der Weltbevölkerung und der globalen Wirtschaftsleistung, erhält bislang aber weniger als fünf Prozent des weltweiten Private-Equity-Kapitals. Die Region verfüge zudem über zahlreiche Unternehmen mit Wachstumspotenzial und biete Chancen für aktive Beteiligungsstrategien.
EQT ist nach eigenen Angaben seit 1997 in Asien aktiv und hat dort bislang rund 50 Milliarden US-Dollar investiert. Das Unternehmen beschäftigt in der Region mehr als 150 Investmentexperten an neun Standorten. Die Portfoliounternehmen von EQT in Asien beschäftigen demnach mehr als 270.000 Menschen. (DFPA/abg)
EQT ist eine international tätige Investmentgesellschaft mit Schwerpunkt auf aktiver Eigentümerschaft und Beteiligungen entlang des gesamten Unternehmenslebenszyklus – von der Gründungsphase bis zur Reife. Das Unternehmen investiert über die Geschäftsbereiche Private Capital und Real Assets und verwaltete zum 30. Juni 2026 insgesamt 341 Milliarden Euro, davon 186 Milliarden Euro gebührenrelevantes Vermögen.