Institutionelle Anleger setzen stärker auf Private Markets und Tech
Institutionelle Investoren in Deutschland haben ihre Anlagestrategien in den vergangenen zehn Jahren deutlich verschoben. Während klassische Anleihen an Bedeutung verloren, gewannen alternative Investments und Technologieaktien stark hinzu. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Hamburger Research-Spezialisten Absulut Research hervor.
Laut dem Report „Spezialfondsanalyse im Zehnjahresvergleich“ sank der Anteil festverzinslicher Wertpapiere seit 2015 von rund 48 auf knapp 40 Prozent. Gleichzeitig entwickelten sich sogenannte Private Markets vom Nischenprodukt zum strategischen Kernbaustein. Das in diesen Bereichen investierte Vermögen vervielfachte sich deutlich.
Auch bei Aktien zeigt sich ein klarer Trend: Technologieunternehmen dominieren inzwischen die Portfolios. Ihr Anteil innerhalb der Aktienallokation stieg auf rund 19 Prozent, während die Branchenvielfalt insgesamt zurückging.
Zudem bauten Investoren ihre Immobilienengagements massiv aus, insbesondere im Wohnsegment. Dessen Anteil legte in zehn Jahren deutlich zu.
Trotz veränderter Marktbedingungen blieb die langfristige Rendite stabil: Über zehn Jahre erzielten die untersuchten Spezialfonds zuletzt durchschnittlich rund 3,8 Prozent pro Jahr – und damit in etwa das Niveau von 2015. (DFPA/abg)
Den vollständigen Report finden Sie hier.
Die Absolut Research GmbH ist ein Research-Unternehmen und Fachverlag für institutionelles Asset Management mit Sitz in Hamburg.