Mit „The 2026 ELTIF Market Review“ hat die internationale Anwaltskanzlei Willkie Farr [&] Gallagher LLP eine umfangreiche Analyse über ELTIFs (European Long Term Investment Funds) veröffentlicht. Aus den 248 bei der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA registrierten ELTIFs wurden 69 ELTIFs untersucht, die 2024/2025 zum Vertrieb an Kleinanleger zugelassen wurden und deren Anlagedokumentation zur Verfügung standen.
Zentrale Ergebnisse: „Semi-liquide“ Strukturen dominieren den ELTIF-Markt, 49 der untersuchten 69 ELTIFs sind als offene Fonds strukturierte, die überwiegend quartalsweise Anlagenzeichnungen und -rückgaben zulassen. Nur eine kleine Zahl hat kürze oder längere Rückgaberegelungen.
Mindestzeichnungssummen sind teilweise deutlich gefallen. Anstelle der früher geforderten Mindestanlage von 10.000 Euro und mehr, sind heute ELTIF-Zeichnungen bereits ab Anlagebeträgen von 1.000 Euro und sogar ohne geforderte Mindestanlage möglich.
Mit rund einem Drittel der untersuchten ELTIFs sei „Private Debt“ die vorherrschende Anlagestrategie. 13 ETIFs sind als „Private Equity“-Fonds strukturiert. „Multi Asset“-ELTIFs werden im Wesentlichen von stark diversifierten Portfolio-Managern angeboten. „Real Estate“-ELTIFs zur Anlage in Gewerbe- und Wohnimmobilien sind am Markt, spielen aber mit sieben Fonds noch keine bedeutende Anlageklasse bei ELTIFs. DFPA und EXXECNEWS werden ausführlich über die Studie berichten. (DFPA/ljh)
Willkie ist eine internationale Anwaltskanzlei mit Hauptsitz in New York City. Die 1888 gegründete Kanzlei beschäftigt rund 1.200 Anwälte in 16 Büros in sechs Ländern und zählt zu den am schnellsten wachsenden Kanzleien. In Deutschland ist Willkie mit Büros in Frankfurt, München und Hamburg vertreten.