Lloyd Fonds darf 90 Prozent der Geschäftsanteile an SPSW Capital übernehmen

Im Rahmen der Einbringung der Investmentgesellschaft SPSW Capital GmbH in die Lloyd Fonds AG, einem Vermögensverwalter mit Sitz in Hamburg, wurde das Inhaberkontrollverfahren seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgreich abgeschlossen. Damit kann Lloyd Fonds nun 90 Prozent der Geschäftsanteile an der SPSW gegen Ausgabe neuer Aktien von Lloyd Fonds und Zahlung einer zusätzlichen Barkomponente sowie eines Gewinnausgleichs für das Jahr 2019 einbringen. Daneben werden beiderseitige Optionsrechte für die verbleibenden zehn Prozent der Geschäftsanteile eingeräumt, die frühestens nach vier Jahren ausgeübt werden können. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens ist eine wesentliche Closing-Voraussetzung zur Einbringung von SPSW Capital erfüllt.

Nach Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens sind weitere Schritte zum erfolgreichen Abschluss der Transaktion vorgesehen. Dazu zählt, wie in der diesjährigen Hauptversammlung beschlossen, vor allem die Durchführung einer Barkapitalerhöhung, die im vierten Quartal 2019 vorgesehen ist. Es sollen 1,5 Millionen Stückaktien zu maximal sechs Euro ausgegeben werden. Die Gesellschafter der SPSW sowie andere Groß- und weitere Aktionäre von Lloyd Fonds, die mehr als 50 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft halten, verzichteten bereits auf ihre Bezugsrechte. Damit haben die Streubesitz- und sonstigen Aktionäre die Möglichkeit, eine potenzielle Verwässerung auszugleichen. Die Barkapitalerhöhung wird durch ein öffentliches Angebot mit Wertpapierprospekt begeben. Der Wertpapierprospekt wurde bereits bei der BaFin zur Genehmigung eingereicht.

Die SPSW wurde Ende 2010 als SPS Investments GmbH von Robert Suckel, Achim Plate und Henning Soltau gegründet. Im Januar 2015 trat Markus Wedel der Investmentgesellschaft als weiterer geschäftsführender mittelbarer Gesellschafter bei. SPSW verwaltet mit zwei Publikumsfonds sowie einem Spezialfonds rund 650 Millionen Euro Assets under Management (AuM). Die Fonds verfolgen ebenfalls einen aktiven Investmentansatz und sind damit eine ideale Ergänzung zur bestehenden Fondslinie von Lloyd Fonds.

Michael Schmidt, Chief Investment Officer (CIO) der Lloyd Fonds: „Die drei SPSW-Fonds haben seit Auflage ihre Ziele nicht nur erreicht, sondern klar übertroffen. Markus Wedel und Robert Suckel werden auch künftig die von ihnen geführten Fonds verantworten und so für die Kunden Kontinuität gewährleisten. Unser Team wird von der Expertise und Erfahrung der neuen Kollegen maßgeblich profitieren.“

Plate, Aufsichtsratsvorsitzender von Lloyd Fonds und geschäftsführender mittelbarer Gesellschafter der SPSW, wird mit Closing für vier Jahre als Chief Executive Officer (CEO) in den Vorstand wechseln.  Als CEO soll er die Strategie 2019+ von Lloyd Fonds maßgeblich weiterentwickeln und seine langjährige Kapitalmarktexpertise einbringen. Als CEO soll er zudem insbesondere das LF-System verantworten. Im LF-System wird ein digitales Angebot für Vermögensaufbau und -optimierung vorbereitet. Der Marktstart ist noch in diesem Jahr geplant.

„Wir positionieren die Lloyd Fonds AG als innovativen aktiven Asset Manager und führenden Vermögensverwalter. Mit der richtigen Strategie und unserer digitalen Ausrichtung wollen wir kräftig wachsen“, kommentiert Plate. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg ist seit dem Jahr 2005 an der Börse notiert und seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet. Die Gesellschaft hat die Neuausrichtung vom Anbieter Geschlossener Fonds zum bankenunabhängigen Vermögensverwalter und aktiven Asset Manager beschlossen.

www.lloydfonds.de

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