Die britische Octopus Energy Generation hat gemeinsam mit dem afrikanischen Infrastrukturspezialisten Pembani Remgro Infrastructure Managers einen Fonds zur Förderung sauberer Energie in Afrika ins Leben gerufen.
Der „Octopus Energy Power Africa Fund“ (OEPA) soll private Investitionen in erneuerbare Energielösungen in Subsahara-Afrika mobilisieren – darunter Solaranlagen, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und Modernisierungen der Stromnetze.
Octopus Energy hat sich mit einer Ankerinvestition beteiligt. In der ersten Finanzierungsrunde will der Fonds innerhalb von zwölf Monaten 60 Millionen US-Dollar einwerben, das Gesamtvolumen soll in drei Jahren 250 Millionen Dollar erreichen.
Laut CEO Zoisa North-Bond birgt Afrika enormes Potenzial für grüne Energie – mit ausreichend Sonne und Wind, um eine neue Generation erneuerbarer Kraftwerke aufzubauen. Der Kontinent verfüge laut International Renewable Energy Agency über 39 Prozent der weltweiten erneuerbaren Ressourcen, ziehe aber bislang nur zwei Prozent der globalen Investitionen in saubere Energie an.
Bereits im Vorjahr hatte Octopus gemeinsam mit dem von Schauspieler Idris Elba gegründeten Akuna Group den Bau der ersten Windkraftanlage Sierra Leones angekündigt. Zudem investierte Octopus jüngst in das britische Clean-Tech-Unternehmen MOPO, das solarbetriebene Batterien auf Mietbasis für unterversorgte Gemeinden in Afrika bereitstellt. (DFPA/abg)
Octopus Energy Generation ist die Erzeugungssparte der Octopus Energy Group und zählt zu den größten Investoren für erneuerbare Energien in Europa. Seit 2010 verwaltet das Unternehmen Wind- und Solarparks in über 16 Ländern mit einer Gesamtleistung von über 3,2 Gigawatt. Mit innovativen Angeboten wie dem „Fan Club“-Tarif, der Anwohnern günstigen Windstrom bietet, setzt Octopus Energy Generation auf eine verbrauchernahe Energiewende.