Privatanleger begrüßen Engagement von Fondsgesellschaften auf Hauptversammlungen

Fondsgesellschaften verwalten das Geld von Millionen Anlegern und bündeln damit Aktionärsstimmrechte. Sie können diese auf Hauptversammlungen ausüben, um Einfluss auf die Unternehmenszukunft auch jenseits von klassischen Erfolgsfaktoren zu nehmen. Dieses aktive Engagement von Fondsgesellschaften spielt auch bei Privatanlegern eine immer größere Rolle wie eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deka ergab.

Rund 71 Prozent der befragten Wertpapierbesitzer finden es wichtig, dass Fondsgesellschaften die Rolle als Treuhänder ihrer Anleger wahrnehmen und sie auf den Hauptversammlungen aktiv vertreten. Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) ist davon überzeugt, dass durch dieses Engagement der Aktienkurs des betroffenen Unternehmens langfristig steigt. Und für 41 Prozent der Anleger ist dies ein Kaufargument, wenn sie sich für den Aktienfonds einer bestimmten Fondsgesellschaft entscheiden. Deutsche Anbieter sind dabei im Vorteil: Gut die Hälfte der Befragten (48 Prozent) denkt, dass ihr Stimmrecht am besten von einer nationalen Fondsgesellschaft vertreten wird. Dieses Vertrauen bringen nur 26 Prozent internationalen Anbietern entgegen.

„Die Deka Investment hat auf der Hauptversammlungssaison 2019 wieder sehr aktiv die Stimmrechte ihrer Anleger vertreten. Die Umfrageergebnisse bestätigen uns darin, wie wichtig dieses Engagement für die Anleger in Deutschland ist“, sagt Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate Governance bei Deka Investment.

Die Anleger haben klare Vorstellungen für welche Themen ihre Fondsgesellschaft zuvorderst eintreten sollte. Mit einer Mehrheit von 58 Prozent steht an erster Stelle das Hinwirken auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung, gefolgt von sozialen (43 Prozent) und ökologischen Kriterien (40 Prozent). Klassische Erfolgsfaktoren wie Bilanz und Finanzkennzahlen stehen für die Befragten weniger im Fokus (31 Prozent). Auch die Angemessenheit von Vorstandsgehältern spielt eine im Vergleich untergeordnete Rolle (27 Prozent).

„Wir sind davon überzeugt, dass eine gute Unternehmensführung und nachhaltiges Wirtschaften der Schlüssel für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens ist. Die Aktionäre werden bei ihrer Anlage neben der Rendite auch darauf immer mehr achten“, so Speich.

Bisher hat die Deka im Jahr 2019 auf 287 Hauptversammlungen mit über 3.485 Tagesordnungspunkten abgestimmt. (DFPA/TH1)

Quelle: Pressemitteilung Deka

Die Deka Bank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Sie verwaltet per Ende Dezember 2018 Total Assets in Höhe von rund 276 Milliarden Euro.

www.deka.de

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