Der britische Impact-Investor Resonance hat mit seinen Obdachlosenfonds „National Homelessness Property Funds 1 und 2“ bisher 23 Millionen Pfund in Wohnraum für obdachlose Menschen in Bristol investiert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden insgesamt 136 Immobilien erworben, um 530 Menschen aus der Obdachlosigkeit oder ungeeigneten Unterkünften zu helfen.
Seit der Einführung des ersten Immobilienfonds im Jahr 2013 hat Resonance nach eigenen Angaben über 1.000 Immobilien in Großbritannien erworben und so mehr als 3.400 Menschen und Familien ein Zuhause ermöglicht. Resonance-CEO Daniel Brewer betonte, dass Bristol die höchste Obdachlosenrate in Südwestengland habe. Landesweit zahlten englische Kommunen 2024 rund 2,29 Milliarden Pfund jährlich für temporäre Unterkünfte, was nach Einschätzung von Brewer nicht tragfähig sei.
Investoren der Fonds sind unter anderem kommunale Behörden, Pensionsfonds und soziale Investoren, darunter der Greater Manchester Pension Fund, die Liverpool City Region Combined Authority und die Stadt Bristol. Die britische Regierung unterstützt soziale Investitionen zur Bekämpfung gesellschaftlicher Probleme wie Obdachlosigkeit und hat dazu im Februar eine Beratergruppe ins Leben gerufen. (DFPA/abg)
Resonance ist ein britischer Impact-Investor, der sich auf sozial verantwortliche Investitionen spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt und verwaltet Fonds, die Kapital von institutionellen Investoren und Stiftungen mobilisieren, um bezahlbaren Wohnraum, soziale Unternehmen und nachhaltige Infrastruktur zu finanzieren. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat Resonance über eine Milliarde Pfund investiert. Mit einem Fokus auf soziale Wirkung verbindet das Unternehmen Investoren mit Projekten, die positive Veränderungen in lokalen Gemeinschaften bewirken.