Robo-Berater: Für die automatisierte Geldanlage sind Vorkenntnisse von Vorteil

In Deutschland ist das Interesse an Robo-Beratern in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Deutschen haben geschätzte 7.500 Millionen Euro mit Hilfe von so genannten Robo-Advisors an den Kapitalmärkten investiert. Diese digitalen Vermögensverwalter versprechen Anlegern mit niedrigen Anlagebeträgen und geringen Kosten Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung. Die zum Teil kräftigen Verluste während der Corona-Krise zeigen allerdings, dass Sparer nicht alles auf eine Karte setzen und ihre gesamten Ersparnisse in Robo-Berater investieren sollten. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) organisierten Fondsgesellschaften hin.

Die Computerprogramme übernehmen die Vermögensverwaltung und legen die Anlegergelder gemäß einer vereinbarten Anlagestrategie in Wertpapiere wie Fonds an und steuern die Portfolios während des Anlagezeitraums. Um die von den Algorithmen vorgeschlagenen Portfolios mit den unterschiedlichen Anlagestrategien beurteilen zu können, seien Anleger jedoch gut beraten, Finanzkenntnisse mitzubringen. Das legt laut BVI die Bilanz für die Portfolios der Robo-Berater während der Turbulenzen an den Kapitalmärkten im März nahe.

Die meisten Anbieter der internetbasierten Vermögensverwaltung bieten keine Beratung an. Menschliche Interaktion beziehungsweise menschliche Eingriffe bei der Kontoeröffnung fehlten nahezu vollständig, der Sparer kommuniziert ausschließlich mit einem Computer – beispielsweise über eine Smartphone-App oder eine Webseite. So beantwortet der Anleger Fragen zu seiner Person wie Alter, Renditeziel und verfügbares Einkommen und bekommt entsprechend seinem Risikoappetit ein Standardportfolio mit meist passiven, börsengehandelten Indexfonds (ETF) empfohlen.

In den meisten Fällen entscheide kein Mensch, sondern ein Softwareprogramm über die Zusammensetzung des Depots. Es verwalte dann das Portfolio zunächst wie vorgeschlagen. Später erfolge dann die Umschichtung, ohne den Anleger noch einmal zu fragen. Wichtig sei es aber für den Anleger, auf Informationen über Aufbau des Depots sowie Produkte und deren Risiken zu achten. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung BVI

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Repräsentant der Investmentbranche in Deutschland. Die 98 Mitglieder des 1970 gegründeten Verbands verwalten über drei Billionen Euro in Publikumsfonds, Spezialfonds und Vermögensverwaltungsmandaten.

www.bvi.de

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