Aktive Fondsmanager haben im vergangenen Jahr deutlich häufiger ihre Vergleichsindizes übertroffen. Wie aus einer Analyse des Fondsratinghauses Scope Fund Analysis hervorgeht, schlugen 571 von rund 2000 untersuchten Aktienfonds ihre jeweilige Benchmark.
Das entspricht einer Outperformance-Quote von 29,1 Prozent und damit zehn Prozentpunkte mehr als 2024. Untersucht wurden die acht wichtigsten Aktienfonds-Peergroups. Den höchsten Anteil erfolgreicher Fonds verzeichnete die Kategorie japanischer Aktien mit 36,3 Prozent – der beste Wert seit 2020. Auch in den Gruppen Aktien Schwellenländer, Welt und Deutschland lag der Anteil der Outperformer jeweils bei mehr als einem Drittel, wobei deutsche Aktienfonds besonders stark zulegten.
Als Gründe nennt Scope unter anderem geopolitische Spannungen, Bewertungssorgen im Technologiesektor sowie energiepolitische Risiken, die zu stärkeren Marktineffizienzen geführt hätten. In einem volatileren Umfeld hätten aktive Manager verstärkt Chancen nutzen können. Schlusslicht war die Peergroup Aktien Euroland mit einer Erfolgsquote von 13,5 Prozent, wenn auch leicht über dem Vorjahreswert. (DFPA/abg)
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Die Scope Group ist ein Anbieter von unabhängigen Kreditratings, ESG- und Fondsanalysen. Es werden mehr als 300 Mitarbeiter in Büros in Berlin, Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Oslo und Paris beschäftigt.