Der „VanEck World Equal Weight Screened UCITS ETF“ des Vermögensverwalters VanEck hat ein Fondsvolumen von einer Milliarde Euro erreicht. Der ETF investiert gleichgewichtet in die 250 größten Unternehmen weltweit, die die Grundsätze des UN Global Compact für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln einhalten.
„Bei den üblichen weltweit investierenden Aktienindizes hat heute eine kleine Anzahl von US-Unternehmen aufgrund ihrer enormen Marktkapitalisierung einen sehr dominierenden Einfluss auf die Performance der jeweiligen ETF“, sagt Martijn Rozemuller, CEO bei VanEck Europe. „Das bedeutet, dass diese Indizes ihren Zweck, nämlich die Wertentwicklung des breiten Markts abzubilden, nicht mehr erfüllen.“
Gleichgewichtete ETF verteilten das Risiko gleichmäßig über den gesamten investierten Aktienmarkt, unabhängig von der Marktkapitalisierung. So sei ihre Performance nicht übermäßig von den Geschicken einiger weniger Unternehmen abhängig. Gleichzeitig erhöht sich auf diese Weise in solchen ETF der Anteil von kleinen und mittelgroßen Unternehmen.
Gleichgewichtung stärkt Bedeutung von kleineren Unternehmen im Index
„Rückblickend betrachtet haben gleichgewichtete Indizes das Potenzial, sich in bestimmten Marktphasen wie der Erholung von Marktkrisen und in frühen Bullenmärkten häufig besser zu entwickeln“, sagt Moritz Henkel, Produktmanager bei VanEck Europe. „Denn dies sind genau die Zeiten, in denen sich kleinere Unternehmen besser entwickeln könnten.“
Im „VanEck World Equal Weight Screened UCITS ETF“ erhalten die 250 investierten Aktien die gleiche Gewichtung. Das Aktienuniversum enthält alle Industrieländer in Nordamerika, Europa und Asien, und jede der drei Regionen wird auf einen Anteil von maximal 40 Prozent begrenzt.
Der ETF folgt dem Solactive Sustainable World Equity Index, der die Wertentwicklung einer Auswahl der größten 250 Aktien aus Industrieländern weltweit abbildet. (DFPA/mb)
VanEck ist ein Asset Manager mit Hauptsitz in New York (USA).