Der im Mai 2025 aufgelegte VanEck Quantum Computing UCITS ETF hat rund drei Monate nach seinem Start ein Fondsvolumen von 100 Millionen US-Dollar erreicht. Es handelt sich um den ersten ETF in Europa, der Anlegern einen diversifizierten Zugang zu Unternehmen mit Bezug zur Quantencomputer-Technologie ermöglicht.
Der Fonds kombiniert sogenannte Pure-Play-Unternehmen, die den Großteil ihres Umsatzes im Quantenbereich erzielen, mit etablierten Konzernen, die in Forschung, Entwicklung oder Anwendung von Quantencomputern aktiv sind. Insgesamt umfasst das Portfolio derzeit 30 Unternehmen, darunter IONQ, Rigetti, D-Wave sowie Großkonzerne wie IBM, Alphabet, Honeywell oder Bank of America.
VanEck verweist auf die Chancen und Risiken des Marktes. Während Quantencomputer künftig etwa in der Medizinforschung oder Logistik erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen könnten, sei der kommerzielle Erfolg noch ungewiss. Laut einer Studie von McKinsey könnte der Markt für Quantentechnologien bis 2040 ein Volumen von bis zu 173 Milliarden US-Dollar erreichen – bei einem jährlichen Wachstum von 14 bis 17 Prozent.
Der ETF wird physisch replizierend aufgelegt, orientiert sich am MarketVector Global Quantum Leaders Index und weist eine Gesamtkostenquote von 0,55 Prozent auf. Er ist thesaurierend strukturiert und wird quartalsweise neu gewichtet. (DFPA/abg)
VanEck ist ein Asset Manager mit Hauptsitz in New York (USA). Das Unternehmen verwaltet alleine in Europa mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar (Stand 31.12.2024).