Der Klimarisikoaufschlag für europäische Spitzenimmobilien ist nach einer Analyse des Immobilien-Investmentmanagers AEW um 37 Prozent gestiegen. Im Schnitt erhöht sich der Transitionsrisikozuschlag in den prognostizierten Renditen für 2025 bis 2029 von 19 auf 26 Basispunkte, wie das Unternehmen in einem neuen Bericht mitteilt.
Trotz höherer erwarteter Sanierungskosten und einer neuen CO₂-Preiskomponente sieht AEW die Pariser Klimaziele für Investoren in Europa weiterhin als erreichbar an. Am stärksten gestiegen ist der Risikoaufschlag demnach bei Einkaufszentren und Büroimmobilien, während Wohnimmobilien und Einzelhandel in Hauptlagen die geringsten Belastungen aufweisen.
Besonders hoch ist das Risiko im Logistiksektor – mit bis zu 117 Basispunkten in Mailand. AEW betont, dass der Bericht ausschließlich Transitionsrisiken – also Kosten der Dekarbonisierung – berücksichtigt, nicht aber physische Klimarisiken wie Extremwetter. (DFPA/abg)
AEW ist einer der weltweit größten Real Estate Investment Manager mit 77,6 Milliarden Euro an Assets under Management (Stand 31. März 2025). Mit über 860 Mitarbeitern und Hauptniederlassungen in Boston, London, Paris und Singapur bietet AEW eine breite Palette an Immobilienanlagen, darunter Poolfonds, Individualfonds und REITS über das gesamte Spektrum an Investmentstrategien. AEW ist die Real Estate Investment Management Plattform von Natixis Investment Managers, einem der weltweit größten Vermögensverwalter.