Deutsche Trader verlassen sich bei ihren Anlageentscheidungen deutlich häufiger auf die eigene Analyse als Trader in Italien und Polen. Das zeigt eine Untersuchung der Tradingplattform Capital.com in den drei Märkten. Gefragt wurde, wie wichtig verschiedene Informationsquellen für Anlageentscheidungen sind: 78 Prozent der deutschen Befragten stufen die eigene Analyse als sehr oder außerordentlich wichtig ein, in Italien und Polen sind es jeweils 71 Prozent.
Dasselbe Muster zeigt sich bei der Streuung des Kapitals jenseits der gehandelten Märkte. Immobilien sind in Deutschland die häufigste Anlageklasse außerhalb des Tradings – 53 Prozent nennen sie, gegenüber 44 Prozent in Italien und 40 Prozent in Polen. Beteiligungen an Start-ups halten deutsche und polnische Trader mit 24 beziehungsweise 22 Prozent deutlich häufiger als italienische mit neun Prozent.
Nicht überall liegt Deutschland vorn. Kunst und Sammlerobjekte halten 33 Prozent der polnischen Trader, in Deutschland sind es 18 Prozent. Auch soziale Medien nutzen polnische Trader häufiger zur Anlagerecherche: TikTok setzen dort 47 Prozent ein gegenüber 26 Prozent in Deutschland, Facebook 52 Prozent gegenüber 39 Prozent. (DFPA/mb)
Capital.com ist eine Online-Tradingplattform mit Sitz auf Zypern.