Die Menschen in Deutschland können einer repräsentativen Studie der Commerzbank zufolge weiterhin regelmäßig sparen. Fast drei Viertel der Menschen legen jeden Monat Geld zur Seite. Dabei setzen die meisten nach wie vor auf gering verzinste Bankprodukte, auch wenn die Beliebtheit von Wertpapieren in den vergangenen beiden Jahren von 35 auf 40 Prozent gestiegen ist. Heraus sticht die Generation Z: Die heute 19- bis 29-Jährigen investieren häufiger in Wertpapiere als andere Generationen.
Für ihre zweite Anlagestudie „So investiert Deutschland“ ließ die Commerzbank bundesweit mehr als 3.200 Menschen zu ihrem Spar- und Anlageverhalten befragen. Folgende Altersgruppen wurden zur vergleichenden Betrachtung herangezogen: Babyboomer (Jahrgänge 1946 bis 1964), Generation X (1965 bis 1980), Millennials (1981 bis 1996) sowie die Generation Z (1997 bis 2007).
Zwei Jahre nach der ersten Commerzbank-Anlagestudie zeigt sich, dass den Konjunktursorgen zum Trotz weiterhin jeder Zweite in Deutschland mit seiner finanziellen Situation zufrieden ist. Der Anteil an Sparenden ist leicht von 70 auf 72 Prozent gestiegen – auch wenn nach wie vor fast ein Drittel der Menschen nicht spart. Der Grund: Am Monatsende bleibt kein Geld übrig. Wer genug Geld zum Sparen besitzt, favorisiert immer noch gering verzinste Tages- und Festgeldkonten oder das klassische Sparbuch. Renditestärkere Anlageformen wie Wertpapiere spielen eine nachgelagerte Rolle.
Rund 40 Prozent der Sparer entscheiden sich für den Kauf von Wertpapieren oder einen Wertpapiersparplan. 2024 waren es bundesweit nur 35 Prozent. Aktien bleiben mit 58 Prozent weiterhin das meistgenutzte Anlageprodukt, jedoch hat die Beliebtheit von Exchange-traded Funds (ETFs) in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen: Sie ist von 40 auf 50 Prozent gestiegen.
Die Befragten der Babyboomer-Generation investieren mit 33 Prozent am wenigsten in Wertpapiere, die Generationen X mit 38 Prozent und Millennials mit 44 Prozent schon mehr. An der Spitze findet sich die Generation Z mit 48 Prozent. Das sind knapp zehn Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. (DFPA/mb)
Die Commerzbank AG ist eine international agierende Geschäftsbank mit Standorten in mehr als 40 Ländern.