Bain-Corporate-Banking-Index: Firmenkundengeschäft erholt sich

Die Situation im Corporate Banking hat sich in Deutschland wieder normalisiert. Hatten deutsche Banken im zweiten Halbjahr 2013 mit Blick auf den bevorstehenden EZB-Stresstest auch im Firmenkundengeschäft noch besonders vorsichtig agiert, so sank die gebildete Kreditrisikovorsorge im ersten Halbjahr 2014 deutlich. In der Folge verbesserte sich die Profitabilität. Entsprechend zog der Corporate-Banking-Index der internationalen Managementberatung Bain & Company in der ersten Jahreshälfte 2014 nach einer längeren Durststrecke erstmals wieder an.

Der Bain-Corporate-Banking-Index verzeichnete einen vier-prozentigen Anstieg der Erträge im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013. Zudem verbesserte sich die Profitabilität um 25 Prozent. Allerdings liegt der Index damit weiter unter den Werten der Jahre 2010 bis 2012 sowie des ersten Halbjahrs 2013. „Von einer Trendwende zu sprechen, ist definitiv zu früh“, erklärt Walter Sinn, Deutschlandchef von Bain & Company und Bankenexperte. „Nach dem extrem schwachen zweiten Halbjahr 2013 war eine Gegenbewegung zu erwarten.“ Tatsache aber sei, dass sich die fundamentalen Herausforderungen im Firmenkundengeschäft nicht verändert hätten. Ein harter Wettbewerb und die anhaltend niedrigen Zinsen begrenzten die Ertragspotenziale. Das Renditeniveau bleibe trotzdem attraktiv.

Der entscheidende Treiber für die höhere Profitabilität im ersten Halbjahr 2014 war ein Rückgang der im Hinblick auf den EZB-Stresstest gebildeten Kreditrisikovorsorge um 36 Prozent gemessen an der zweiten Jahreshälfte 2013. Parallel dazu hat sich das Kreditvolumen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um fünf Milliarden Euro auf 987 Milliarden Euro ausgeweitet. Der Zinsüberschuss stand im ersten Halbjahr 2014 für 72 Prozent der Erträge. Allerdings schwächt das geringe Zinsniveau die Bedeutung des Kreditgeschäfts. Ende 2012 hatte es noch einen Anteil von 76 Prozent. „Der wachsende Anteil des Provisionsüberschusses ist tendenziell ein gutes Zeichen“, stellt Dr. Jan- Alexander Huber fest, Partner bei Bain & Company und Corporate-Banking-Experte. „Auf diese Weise gelingt es den Banken, sich bis zu einem gewissen Grad von ihrer Abhängigkeit vom Kreditgeschäft zu befreien.“

Quelle: Pressemitteilung Bain

Bain & Company Inc. mit Sitz in Boston, Massachusetts, ist eine Managementberatung. Gemeinsam mit seinen Kunden arbeitet das Unternehmen darauf hin, klare Wettbewerbsvorteile zu erzielen und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Bain & Company wurde 1973 gegründet, unterhält 51 Büros in 33 Ländern und beschäftigt weltweit 5.700 Mitarbeiter, 650 davon im deutschsprachigen Raum. (JZ1)

www.bain.de

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