Bitcoin trotzt Krisen – Geopolitik und Inflation belasten Märkte
Geopolitische Spannungen im Golf, Inflationssorgen und Turbulenzen an den Anleihemärkten haben die Finanzmärkte zuletzt stark belastet. Während Ölpreise steigen und Staatsanleihen unter Verkaufsdruck stehen, zeigt sich der Kryptomarkt vergleichsweise robust.
Steigende Ölpreise und Unsicherheit über die Lage in der Straße von Hormus setzen insbesondere Aktien- und Anleihemärkte unter Druck, analysiert CoinShares’ Senior Portfolio Manager, Marc des Ligneris. Zugleich erschweren Inflationsrisiken die geldpolitische Lage. Verkäufe von US-Staatsanleihen durch ausländische Zentralbanken verstärken den Druck zusätzlich. Zwar könnte die Inflation Zinssenkungen verhindern, gleichzeitig aber auch das Wachstum bremsen und damit Zinserhöhungen unwahrscheinlicher machen.
Der Kryptowährungsmarkt zeigt sich in diesem Umfeld stabil. Bitcoin wird zunehmend von makroökonomischen Faktoren beeinflusst und könnte von einer Entspannung profitieren. Gleichzeitig rücken technologische Risiken stärker in den Fokus: Neue Studien deuten darauf hin, dass quantensichere Lösungen schneller notwendig werden könnten als bislang erwartet. Entwicklergemeinschaften arbeiten bereits intensiv an entsprechenden Anpassungen. (DFPA/abg)
Coinshares ist ein börsennotiertes Handels- und Investmentunternehmen für digitale Vermögenswerte. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Jersey ist in Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA vertreten. CoinShares hält derzeit rund zehn Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und hat sich mit Produkten wie dem CoinShares XBT Provider und physischen ETPs etabliert.