Angesichts geopolitischer Spannungen und technologischer Umbrüche durch Künstliche Intelligenz sollten Anleger ihre Portfolios breiter diversifizieren. Zu diesem Ergebnis kommt der Vermögensverwalter BlackRock in seinen „Spring Wealth Investment Directions 2026“.
Demnach bleibt Künstliche Intelligenz ein zentraler Wachstumstreiber, auch wenn die Märkte zuletzt volatiler geworden sind. Das Wachstum erfasse zunehmend mehr Unternehmen über die großen Technologiekonzerne hinaus. Zugleich sieht BlackRock Nachholpotenzial bei Energieanlagen, in die 2026 erstmals seit mehreren Jahren wieder Kapitalzuflüsse verzeichnet werden.
Klassische Mischportfolios aus Aktien und Anleihen stoßen laut Analyse an ihre Grenzen, da sich deren Wechselwirkungen verändert haben. Stattdessen gewinnen alternative Strategien wie marktneutrale Ansätze oder Hedgefonds an Bedeutung, um Risiken besser zu steuern. Auch Gold bleibt trotz jüngster Rückgänge ein wichtiger Baustein zur Absicherung.
Im Anleihebereich rückt der laufende Ertrag stärker in den Fokus. Anleger setzen verstärkt auf ausgewählte Segmente wie Unternehmensanleihen, Schwellenländerpapiere und strukturierte Produkte, um stabile Einkommensquellen zu erschließen. (DFPA/abg)
Die vollständigen Spring Wealth Investment Directions finden Sie zum Download hier.
Der Vermögensverwalter Blackrock ist ein weltweit führender Anbieter im Investmentmanagement, im Risikomanagement und in der Beratung von institutionellen Anlegern. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Spezialfonds, Publikumsfonds und börsengehandelte Indexfonds („iShares“). Das Unternehmen mit Sitz in New York beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern.