Im Schlussquartal 2025 verzeichnet der Büroperformance-Indikator „Victor Prime Office“ des Immobiliendienstleisters JLL zum sechsten Mal in Folge ein Wachstum. Ende Dezember 2025 notiert der Indikatorstand für die beobachteten Toplagen der deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München bei 173,9 Punkten und ist damit um 1,6 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal gestiegen. Das ist das beste Ergebnis seit dem vierten Quartal 2021.
Auch im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Performance mit 3,9 Prozent positiv (2024: 0,4 Prozent; 2023: minus 19,6 Prozent; 2022: minus 11,2 Prozent).
Die Entwicklung im vierten Quartal fällt in den fünf betrachteten Städten unterschiedlich aus: Berlin liegt mit minus 0,3 Prozent leicht im negativen Bereich und Hamburg führt mit großem Abstand mit einem Indikatorplus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Ralf Kemper, Head of Value and Risk Advisory JLL Germany, bilanziert: „Trotz der leichten Anstiege seit sechs Quartalen konnte der Victor lediglich einen Bruchteil des Wertverlusts aufholen und liegt immer noch rund 25 Prozent unter seinem Höchststand im ersten Quartal 2022. Bei diesem Aufholtempo und den Aussichten für den deutschen Immobilienmarkt dürfte es noch eine Weile dauern, bis der gesamte Wertverlust der beiden Krisenjahre 2022 und 2023 kompensiert werden kann.“ (DFPA/mb)
Jones Lang Lasalle Incorporated ist ein international tätiges Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobiliensektor mit Sitz in Chicago. Das Unternehmen bietet unter der Marke JLL in mehr als 80 Ländern Dienstleistungen für Eigentümer, Nutzer und Investoren an.