Coco-Bonds: Hybridanleihen für risikobereite Anleger

Der aktuelle Druck zur Stärkung der Bilanzen, der auf den Banken der Eurozone lastet, führt zu einer Ausweitung des Marktes für Contingent Convertible Bonds. Im ersten Quartal 2014 ist der Markt nach Angaben von Barclays Credit Research um ein Viertel gewachsen, im Mai wurden „neue Rekordhöhen“ erreicht. In der Financial Times wurde der Coco-Markt der Eurozone als „hochriskante, äußerst renditestarke Fundgrube für Wandelanleihen" bezeichnet.

Ariel Bezalel, Fondsmanager des „Jupiter Dynamic Bond SICAV“, wägt die Chancen und Risiken dieser umstrittenen Wertpapiere in einem Marktkommentar gegeneinander ab. „Auch wenn mit Coco-Bonds von Banken sicherlich Risiken verbunden sind, würde man meiner Meinung nach die potenziellen Chancen für Anleger unterschätzen, wenn man all diese Wertpapiere über den gleichen Kamm scheren würde. Allerdings ist eine gründliche Kreditanalyse meiner Ansicht nach entscheidend - und auch die Bereitschaft, Emissionen aus dem Weg zu gehen, deren Risiko-Ertrags-Profil nicht attraktiv ist.“

Coco-Bonds von Banken sind am Kreditmarkt eine Art Stoßdämpfer. Diese Hybridanleihen haben in der Kapitalstruktur ihren Platz zwischen nachrangigen Anleihegläubigern und gewöhnlichen Aktionären und erfüllen den Zweck, die Eigenkapitalausstattung einer Bank in Krisenzeiten zu verbessern. Bei Coco-Bonds können die Gläubiger bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten einfacher beteiligt werden als bei konventionelleren Anleihen, da sie explizite Bedingungen für eine Abschreibung oder eine Wandlung in Aktien beinhalten und es wahrscheinlich ist, dass zuerst diese Instrumente ausgeschöpft werden müssen, bevor der Staat zu Hilfe eilt.

Die unbefristete „6,875 Prozent Coco-Anleihe der britischen Bausparkasse Nationwide“ ist ein Beispiel für die Art von Papieren, die der Fondsmanager bevorzugt. „Die Kernkapitalquote von Nationwide hat sich im letzten Geschäftsjahr auf 14,5 Prozent stabilisiert, nachdem das Altvermögen teilweise reduziert wurde. Somit besitzt das Unternehmen einen gesunden Kapitalpuffer bis zur Trigger Rate von 7 Prozent. Des Weiteren ist es unserer Ansicht nach vorteilhaft, dass Nationwide eine Gegenseitigkeitsgesellschaft ist, da man nicht mit der Dividendenpolitik in Konflikt geraten kann.“

Quelle: Marktkommentar Jupiter

Die Fondsgesellschaft Jupiter Asset Management Limited (JAM) ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Investmentgesellschaft Jupiter Fund Management plc mit Sitz in London. Die 1985 gegründete Unternehmensgruppe beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 480 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen in Höhe von 39 Milliarden Euro. (Stand: 31. März 2014) (TH1)

www.jupiteronline.com

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