Die Abwicklung von Wertpapieren über die Blockchain gewinnt deutlich an Dynamik. Laut dem aktuellen Digital Asset Monitor der DekaBank hat sich das Neuemissionsvolumen tokenisierter Wertpapiere im Jahr 2024 auf 668 Millionen Euro mehr als vervierfacht. Im Vorjahr lag es noch bei rund 153 Millionen Euro.
Der zugrunde liegende Deka Digital Asset Index, der die Entwicklung elektronischer Wertpapiere gemäß eWpG misst, stieg im selben Zeitraum von 616 auf 4.212 Punkte. Wesentliche Impulse kamen von größeren Emissionen etablierter Finanzakteure. „Mit diesen Transaktionen sind wir im realen Markt angekommen“, sagte Marion Spielmann, COO der DekaBank. Die wachsende Zahl institutioneller Investoren zeige, dass das Vertrauen in die Blockchain-Technologie zunehme.
Zu den Emittenten zählten unter anderem Konzerne wie Siemens. Auch Repo-Geschäfte und zentrale Marktrollen wie Market Making wurden bereits über die Blockchain abgewickelt. Im zweiten Halbjahr 2024 ermöglichte die Europäische Zentralbank zudem erstmals Transaktionen in Zentralbankgeld über die Blockchain – ein Schritt, den mehr als 60 Institute im Rahmen von Testläufen nutzten.
Die DekaBank gilt laut eigenen Angaben als größter Registerführer für Kryptowertpapiere in Deutschland und entwickelt den Digital Asset Monitor gemeinsam mit dem Frankfurt School Blockchain Center, intas.tech und WM Datenservice. Ziel ist es, Transparenz über den Reifegrad des Marktes für tokenisierte Wertpapiere zu schaffen. (DFPA/abg)
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Die Deka Bank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe.