Rund 34 Milliarden Euro sind Ende 2025 in European Long Term Investment Funds (ELTIFs) angelegt – ein Zuwachs von rund 55 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der europaweiten ELTIF-Studie des Analyseunternehmens Scope Analysis. Bis 2028 könne das Investmentvolumen der ELTIFs auf 70 bis 80 Milliarden Euro wachsen, so Scope.
Führend bei der Platzierung von ELTIFs bleibt Frankreich, da dort ELTIFs für die Altersvorsorge überwiegend in fondsgebundene Lebensversicherungen verpackt werden. Dennoch nimmt Deutschland mit einem Anteil von 10,5 Prozent bereits den zweiten Platz bei der Jahresplatzierung von 10,5 Milliarden Euro ein.
Europaweit ist Private Debt mit 34 Prozent die führende Assetklasse bei ELTIFs, gefolgt von Infrastruktur-Fonds mit 28 Prozent und Private Equity mit 22 Prozent. Weniger bedeutend ist Private Debt in Deutschland mit nur drei Prozent an der Platzierung. Infrastruktur-Fonds kommen dagegen auf 60 Prozent, gefolgt von Private Equity mit 20 Prozent.
Vertrieben werden ELTIFs im Wesentlichen über Retailbanken wie Deutsche Bank, Commerzbank, UniCredit und andere. Vermögensverwalter und unabhängige Finanzberater sowie Neo-Broker und online-Banken haben dagegen bei der Platzierung nur untergeordnete Bedeutung. (DFPA/ljh)
Scope Fund Analysis ist Teil der Scope Gruppe und bewertet Investmentfonds, Asset Manager und Zertifikate-Anbieter. Die Scope Group ist ein Anbieter von unabhängigen Kreditratings, ESG- und Fondsanalysen. Es werden mehr als 300 Mitarbeiter in Büros in Berlin, Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Oslo und Paris beschäftigt.
[nbsp]
[nbsp]