Das Volumen deutscher Dachfonds hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach einer aktuellen Studie des Greiff Research Instituts verwalteten die in Deutschland zugelassenen Dachfonds Ende 2025 rund 210,6 Milliarden Euro. Damit hat sich das Marktvolumen seit der Finanzkrise 2008, als es bei etwa 35 Milliarden Euro lag, vervielfacht.
Für die Untersuchung wurden Daten von Morningstar Direct aus dem Zeitraum von 2000 bis Ende 2025 ausgewertet. Berücksichtigt wurden bis zu 735 Dachfonds einschließlich ihrer Anteilsklassen. Die Zahl der Produkte stieg in diesem Zeitraum von zehn auf 735 Fonds.
Bei der Vermögensallokation dominieren Aktien mit einem Anteil von 53,2 Prozent. Anleihen kommen auf 32,8 Prozent, alternative Anlagen auf 10,2 Prozent. Liquidität spielt mit 3,8 Prozent eine vergleichsweise geringe Rolle.
Regional sind die USA die wichtigste Anlageregion. Dort sind 25,6 Prozent des verwalteten Vermögens investiert. Europa folgt mit 14,2 Prozent. Schwellenländer und Japan erreichen Anteile von 4,8 beziehungsweise 2,8 Prozent.
Die Kostenstrukturen unterscheiden sich deutlich. Die meisten Fonds weisen laufende Kosten zwischen einem und zwei Prozent auf. Rund ein Drittel liegt darunter, etwa ein Viertel darüber. Rücknahmegebühren werden nur noch selten erhoben.
Größter Dachfonds in Deutschland bleibt der Mercer Diversified Growth M-16 EUR mit einem Volumen von rund 9,3 Milliarden Euro. Auf den weiteren Plätzen folgen der DWS Invest ZukunftsStrategie mit knapp 5,8 Milliarden Euro und der Best Global Concept mit rund 5,7 Milliarden Euro. (DFPA/abg)
Die vollständige, kostenpflichtige Studie finden Sie hier.
Das Greiff Research Institut ist gehört zur Greiff Capital Management AG. Diese ist ein bankenunabhängiger, inhabergeführter Asset Manager mit Sitz in Freiburg. Das 2005 gegründete Unternehmen verwaltet ein Fondsvermögen in Höhe von über zwei Milliarden Euro.
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