Der Markt für digitale Vermögenswerte, allen voran der Bitcoin, wird trotz anhaltender Kritik und hoher Volatilität zunehmend als stabile Größe im globalen Finanzsystem gesehen. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung des auf Krypt-Werte spezialisierten Investmentunternehmens Coinshares hervor.
Nach Einschätzung von Analysten kann insbesondere Bitcoin auf absehbare Zeit nicht durch andere Kryptowährungen verdrängt werden.
Der Grund liege vor allem in strukturellen Vorteilen wie begrenztem Angebot und Dezentralität. Andere digitale Vermögenswerte könnten diese Eigenschaften zwar nachbilden, hätten aber kaum Chancen, bestehende Netzwerkeffekte zu überholen. Neue Projekte müssten ohne etablierte Nutzerbasis, Liquidität oder Infrastruktur starten und blieben damit dauerhaft im Nachteil.
Kritik an Krypto-Mythen
Zugleich widersprechen die Coinshares-Experten verbreiteten Vorurteilen gegenüber der Branche. Zwar gebe es zahlreiche unseriöse Projekte, dies sei jedoch eine Folge der offenen Struktur des Marktes. Die zugrunde liegende Technologie gelte dennoch als innovativ und habe das Potenzial, Finanzsysteme grundlegend zu verändern.
Auch der häufig geäußerte Vorwurf, Kryptowährungen würden vor allem für kriminelle Aktivitäten genutzt, werde durch Daten relativiert. Der Anteil entsprechender Transaktionen sei im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem gering.
Insgesamt sehen Marktbeobachter digitale Vermögenswerte zunehmend als eigenständige Anlageklasse mit langfristigem Entwicklungspotenzial – trotz bestehender Risiken und kurzfristiger Kursschwankungen. (DFPA/abg)
Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
Coinshares ist ein börsennotiertes Handels- und Investmentunternehmen für digitale Vermögenswerte. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Jersey ist in Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA vertreten.CoinShares hält derzeit rund zehn Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und hat sich mit Produkten wie dem CoinShares XBT Provider und physischen ETPs etabliert.