DVFA-Monatsfrage: Trump dominiert die politische Risikolandkarte

Kriege, drohende Pandemien und die „Trump-2.0-Legislatur“ erschweren Politikern, Zentralbanken, Analysten und Investoren die Arbeit. Daher hat die DVFA ihre Mitglieder nach dem Einfluss der Geoökonomie auf den Analyse- und Investmentprozess gefragt. „Wir leben in einer Ära, in der politische Ereignisse zunehmend real- und finanzwirtschaftliche Schocks auslösen. Mess- und modellierbare Risiken mutieren zu fundamentaler Unsicherheit, wie es Frank Knight schon 1921 bei der Begriffsdifferenzierung von Risiko und Unsicherheit beschrieben hat“, kommentiert Ingo Mainert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DVFA, die jüngste Monatsfrage.

Eine alte, in der Vergangenheit empirisch oft belegte Weisheit besagt, dass politische Börsen „kurze Beine“ haben, die Finanzmärkte also eher kurzfristig stark beeinflussen, nicht aber langfristig. Doch gilt dies auch heute noch angesichts einer Kette geopolitischer und geoökonomischer Ereignisse, die von vielen inzwischen als „Permakrise“ empfunden werden?

Mehr als die Hälfte der Antwortenden (55 Prozent) hält die sprichwörtliche Regel weiterhin für wirksam. Doch jeder Dritte (34 Prozent) zweifelt inzwischen an deren allgemeiner Gültigkeit, und jeder Zehnte (elf Prozent) sieht sie sogar völlig außer Kraft gesetzt. Diese Teilnehmer wiesen in ihren Kommentaren darauf hin, dass je nach Art des Impulses geopolitische Entwicklungen und deren Spillover-Effekte die Finanzmärkte durchaus langfristig beeinflussen können.

Nahezu die Hälfte (49 Prozent) der Umfrageteilnehmer analysiert politische Faktoren selbst und lässt externes Research somit nur indirekt in ihre Ergebnisse einfließen. Dagegen setzen 37 Prozent auf ein Mischsystem intern erstellter und gezielt extern beschaffter Analysen. Nur jeder Zwanzigste (fünf Prozent) verlässt sich dabei ausschließlich auf Fremdbezug.

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Quellen politischer Unsicherheit. Die Umfrage setzte den Schwerpunkt auf drei mögliche Ursachen politischer Risiken. Die Antworten ergaben das erwartbare Bild: 59 Prozent entfielen auf „Trump 2.0“ sowie etwa gleich viel auf „Russland“ (21 Prozent) und „China“ (20 Prozent). (DFPA/mb)

Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. (DVFA) ist die Standesorganisation der Investment Professionals in den deutschen Finanz- und Kapitalmärkten.

www.dvfa.de

 

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