Büroimmobilien sind nach wie vor die größte und eine „lebendige Assetklasse“ für Investoren. In Zukunft dienen Büros nicht nur als Arbeitsstätte, sondern insbesondere als Ort der Kollaboration dienen wird. Das ist das Fazit aus der jüngsten Monats-Umfrage der Kommission Immobilien des DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. (DVFA).
Gerade zentralere Lagen werden dabei noch mehr an Aufmerksamkeit gewinnen, sind sich Brigitte Walter, Mitglied der DVFA-Kommission Immobilien, und Benjamin Klisa, stellvertretender Leiter der Kommission, in ihrem Statement zur Umfrage sicher. „Qualitätskriterien definieren sich aktuell auch unter ESG-Gesichtspunkten neu. Qualität wird sich in den Preisen niederschlagen. Institutionelle Investoren werden sich zukünftig – auch aus Gründen der Umsetzung ihres eigenen Anspruchs an ESG-Konformität – im Wesentlichen entsprechend auf ESG-konforme Assets konzentrieren“, so die beiden Experten in ihrem schriftlichen Statement.
Die DVFA-Kommission Immobilien hat zum Thema „Quo Vadis Büroimmobilien – hat der Sektor noch eine Zukunft bei institutionellen Investoren?“ vom 14. November bis 20. Dezember 2024 Branchenexperten befragt. Teilgenommen haben 66 Personen mit C-Level- oder Managementverantwortung. Die Unternehmensbreite deckte dabei nahezu alle Bereiche der Immobilienwirtschaft ab. „Ziel dieser Befragung war es, ein faktenbasiertes und zukunftsgerichtetes Bild über die Entwicklung des Marktes für Büroimmobilien in Deutschland zu erhalten“, so Walter. „Mit der Befragung erheben wir nicht den Anspruch auf Repräsentativität, sondern verstehen die Ergebnisse als Trendaussage,“ ergänzt Klisa. (DFPA/abg)
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Der DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. (DVFA) mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Standesorganisation aller Investment Professionals in den deutschen Finanz- und Kapitalmärkten. Für seine über 1.400 Mitglieder aus dem Investment- und Risikomanagement engagiert sich der Verband für die Professionalisierung des Berufsstandes, erarbeitet Standards, fördert den Finance-Nachwuchs und bringt sich in die regulatorische und politische Diskussion ein.