Erschwingliche Mieten sind ein globales Problem. Mit ihrer „Housing Affordability Review 2024“ (nur in englischer Sprache verfügbar) hat DWS Real Estate die Wohnungsmärkte weltweit untersucht und auf die Erschwinglichkeit von Wohnraum hin analysiert.
Die Erschwinglichkeit von Mieten (im Verhältnis zu Einkommen bzw. verbleibender Kaufkraft nach Abzug der Miete) variiert erheblich zwischen den 75 globalen Märkten, die DWS analysiert hat. Die Spitzenposition nimmt hierbei Salt Lake City ein, dicht gefolgt von Austin, Texas. Am anderen Ende des Spektrums stehen Mumbai, Peking und New York als einige der teuersten Mietmärkte weltweit.
Auf regionaler Ebene sind US-Städte im Allgemeinen erschwinglicher. So entfallen sechs der Top-10-Märkte auf die USA, darunter überraschend auch San Francisco. New York oder Miami bilden hingegen Ausnahmen und werden mietseitig als deutlich weniger erschwinglich eingestuft.
Die europäischen Märkte zeigen ein gemischtes Bild. Großstädte wie London, Paris, Berlin oder Amsterdam gehören zu den am wenigsten erschwinglichen weltweit. Kleinere Städte wie Stuttgart und Lyon, aber auch München wurden dagegen als bezahlbarer eingestuft.
Der asiatisch-pazifische Wirtschaftsraum APAC ist im globalen Kontext die am wenigsten erschwingliche Region. Die Mietmärkte chinesischer und indischer Städte sind besonders angespannt, aber auch Tokio und Singapur schneiden bezüglich Mieterschwinglichkeit schlecht ab. Ausgesprochen positive Ausnahmen in der Region bilden hingegen australische Städte wie etwa Sydney. (DFPA/ljh)
Mit einem weltweit verwalteten Immobilienvermögen von rund 71 Milliarden Euro (Stand 30. September 2024) investiert der Bereich Real Estate der DWS seit mehr als 50 Jahren in Immobilienanlagen. Mit einem verwalteten Vermögen von 963 Milliarden Euro (Stand: 30. September 2024) zählt die DWS Group zu einem der weltweit führenden Vermögensverwalter.