Die Deutschen stehen digitalen Finanzinnovationen skeptisch gegenüber. Laut dem aktuellen dem Trust Barometer 2025 des globalen Kommunikationsunternehmens Edelman aus Berlin vertrauen nur 33 Prozent der Befragten FinTechs und digitalen Zahlungsanbietern – deutlich weniger als dem globalen Durchschnitt.
Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte schneiden mit einem Vertrauenswert von nur 22 Prozent noch schlechter ab. Im Gegensatz dazu genießen traditionelle Banken (55 Prozent) und Sachversicherer (56 Prozent) in Deutschland ein deutlich höheres Vertrauen – befinden sich aber ebenfalls nur im neutralen Bereich. Der globale Vertrauenswert für die Finanzbranche liegt mit 64 Prozent deutlich über dem deutschen Wert von 46 Prozent.
Laut Holger Nacken. Managing Director bei Edelman, reichen Innovationen allein nicht aus. Vertrauen entstehe dort, wo Anbieter nachvollziehbar, nahbar und verantwortlich agierten. Zudem zeige sich: Je niedriger das Einkommen, desto geringer ist das Vertrauen in Finanzdienstleister – mit potenziellen Folgen für die private Altersvorsorge und soziale Stabilität. Die internationale Studie basiert auf über 33.000 Befragungen in 28 Ländern und wird jährlich veröffentlicht. (DFPA/abg)
Weitere Informationen zum Edelman Trust Barometer finden Sie hier.
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