Europäische First-Time-Fonds verzeichnen 2025 einen deutlichen Anstieg der Kapitalzusagen und setzen sich damit von der Entwicklung in Nordamerika ab. Treiber sind laut Marktbeobachtern vor allem Family Offices, unabhängige Sponsoren und eine wachsende Risikobereitschaft institutioneller Anleger.
Erstmalig aufgelegte Fonds in Europa haben im laufenden Jahr bislang rund 4,2 Milliarden Euro eingesammelt und damit bereits deutlich mehr als im Gesamtjahr 2024, berichtet Emily Lai vom US-amerikanisches Finanzdaten- und Analyseunternehmen PitchBook.
Damit nähert sich das Fundraising-Niveau wieder den starken Jahrgängen 2022 und 2023 an, während das Volumen von First-Time-Fonds in Nordamerika trotz höherer Gesamtsumme klar unter dem Vorjahreswert bleibt. Marktteilnehmer führen die Erholung in Europa vor allem auf die wachsende Rolle von Family Offices, den Ausbau des Independent-Sponsor-Modells sowie eine veränderte Wahrnehmung von Risiken zurück, die zunehmend als aktiv zu managen gelten. (DFPA/abg)
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