Nach einer Phase der Preiskorrektur sind die Bewertungen von Immobilien in den 25 wichtigsten Wohnungsmärkten Europas laut dem jährlichen Bericht „European Residential Markets“ des Augsburger Asset Managers Patrizia AG wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt.
Dabei ist die Erholung der Märkte aber bei weitem nicht gleichmäßig. Das durchschnittliche Wachstum der Immobilienwerte in den 25 wichtigsten Städten Europas schwankte zwischen plus elf Prozent im Jahr 2022 und minus 14 Prozent im Jahr 2023. Im zweiten Quartal 2025 befanden sich alle Märkte im positiven Bereich, aber die Unterschiede bei der Bewertung haben sich weiter vergrößert. Die Städte im obersten Quartil verzeichneten ein Wachstum von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während das unterste Quartil nur drei Prozent erreichte. Damit ist die Spanne größer als in den Jahren vor 2022.
Marcus Cieleback, Chief Urban Economist bei Patrizia, kommentiert: „Ermutigend ist, dass alle Märkte die Talsohle durchschritten haben und sich positiv entwickeln. Damit ist die Erholung breit angelegt. Die zunehmenden Unterschiede bei der Bewertung zeigen aber einen grundlegenden Wandel. Die Wertentwicklung von Wohnimmobilien ist nicht mehr primär von allgemeinen Kapitalmarktbewegungen bestimmt. Stattdessen bestimmen die Fundamentaldaten der Städte, lokale Besonderheiten und die individuelle Qualität von Immobilien selbst die Attraktivität der Renditen.“
Die Analyse zeige auch, dass die Größe einer Stadt allein wenig aussagt über die Liquidität für Investitionen in Wohnimmobilien. Tatsächlich machen die aktuellen Top-10-Städte nur 24 Prozent der städtischen Bevölkerung Europas aus, stehen aber für fast 45 Prozent aller Transaktionen im Segment für Wohnen. Angeführt wird die Top-10-Liste von London und Paris. Berlin und München stehen auf Platz vier und fünf. Der vollständige Bericht steht HIER zur Verfügung. (DFPA/ljh)
Seit mehr als 40 Jahren bietet die börsennotierte Patrizia mit Hauptsitz in Augsburg Investitionsmöglichkeiten mit Fokus auf Immobilien und Infrastruktur für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger. Patrizia managt derzeit ein verwaltetes Vermögen von etwa 55 Milliarden Euro (AUM) und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter an 26 Standorten weltweit.
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