Das Jahr 2025 wird bei Family Offices von erhöhter Unsicherheit und dem Bedarf an robusten Portfoliostrategien geprägt sein. Das ergab eine Umfrage des Investment Managers Schroders Capital, an der 90 Family Offices aus der ganzen Welt teilnahmen.
Die Umfrage unterstreicht auch die wachsende Attraktivität aktiv verwalteter Strategien: Fast neun von zehn Family Offices gaben an, dass sie ihre Allokationen in aktive Strategien im kommenden Jahr wahrscheinlich erhöhen werden.
Die Umfrage fand kurz nach den Zollankündigungen von Präsident Trump zum „Tag der Befreiung“ Anfang April und vor der jüngsten Eskalation des Nahostkonflikts statt. Trotzdem waren globale Konflikte ein Thema für die Family Offices, wobei die Beziehungen zwischen China und Taiwan (53 Prozent) sowie die Konflikte in Europa und im Nahen Osten (beide 36 Prozent) als Grund zur Sorge genannt wurden.
Fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Family Offices erwartet in den nächsten zwölf Monaten eine größere Volatilität als während der Inflationsschocks von 2022/23. Eine ähnlich große Mehrheit (59 Prozent) glaubt, dass die kommenden Marktschwankungen die der Krise in der Eurozone von 2010 bis 2012 übertreffen könnten.
Auch das Risiko einer Marktkonzentration steht ganz oben auf der Agenda. Fast vier von fünf Family Offices (78 Prozent) sind misstrauisch, was die Konzentration im S[&]P 500 angeht, wo eine Handvoll Mega-Cap-Aktien den Index dominieren. Und auch hier sorgen sich aufgrund des hohen Anteils der USA an globalen Indizes beachtliche 30 Prozent der Befragten über die Konzentration des MSCI World Index.
Katherine Cox, Leiterin des Kundenangebots bei Schroders, sagt: „Diese Ergebnisse bestätigen, was wir auf dem gesamten Markt sehen: In einer Welt, die von Volatilität, Fragmentierung und Konzentrationsrisiken geprägt ist, ist aktives Management erforderlich, nicht nur um Risiken zu managen, sondern auch um zukunftssichere, widerstandsfähige Portfolios aufzubauen.“ (DFPA/ljh)
Schroders Capital bietet Anlegern Zugang zu einer breiten Palette von Investitionsmöglichkeiten in Private Assets, wie etwa Immobilien, Private Equity, Private Debt und Infrastruktur. Das Tochterunternehmen von Schroders plc verwaltet per 31. Dezember 2024 ein Vermögen in Höhe von 99,3 Milliarden US-Doller.
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