Das Feri Cognitive Finance Institute warnt vor wachsenden Machtkonflikten im hohen Norden und sieht durch Klimawandel und neue Handelsrouten steigende Risiken für Politik und Wirtschaft.
Die Arktis wandelt sich laut einer aktuellen Analyse des Feri Cognitive Finance Institute von einer Randregion zu einem zentralen Schauplatz globaler Machtpolitik. Auslöser ist vor allem die beschleunigte Eisschmelze, die neue Schifffahrtswege und den Zugang zu bislang unerschlossenen Rohstoffen eröffnet und damit geopolitische Spannungen zwischen Russland, China, den USA und Europa verschärft.
Während Russland seine militärische Präsenz ausbaut und China die Region als strategische Handelsroute nutzt, geraten die USA und Europa zunehmend unter Druck, heißt es in der Studie. Für Investoren entstünden zwar neue wirtschaftliche Chancen, diese seien jedoch untrennbar mit erheblich wachsenden geopolitischen Risiken verbunden. (DFPA/abg)
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Die 1987 gegründete Feri-Gruppe mit Sitz in Bad Homburg ist in den Geschäftsfeldern Vermögensberatung und -verwaltung sowie Wirtschaftsforschung tätig. Seit 2006 gehört die Unternehmensgruppe zum MLP-Konzern.
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