Französische Privatanleger haben 2024 rund 29,4 Milliarden Euro in soziale und gemeinwohlorientierte Unternehmen investiert. Das geht aus dem aktuellen „Social Impact Finance Barometer“ hervor, das von der Branchenorganisation FAIR und der Zeitung La Croix veröffentlicht wurde.
Damit stieg das Volumen der sogenannten „solidarischen Finanzanlagen“ im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Milliarden Euro. Der Anteil dieser Anlagen am gesamten Finanzvermögen der französischen Haushalte blieb jedoch nahezu unverändert bei 0,46 Prozent. Laut FAIR-Chef Patrick Sapy wachse zwar die Begeisterung für solche Produkte, doch es sei weiterhin wichtig, Vorurteile abzubauen und aufzuzeigen, dass Rendite und soziale Wirkung kein Widerspruch sind.
Besonders stark ist das Engagement über Mitarbeitersparpläne: Sie machen 60 Prozent des Marktes aus, mit einem Volumen von 16,3 Milliarden Euro. Direktanlagen in Sozialunternehmen summierten sich auf 1,2 Milliarden Euro. Solidarische Finanzprodukte trugen 2024 unter anderem dazu bei, 21.000 Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern sowie 2.800 Menschen Wohnraum zu verschaffen. (DFPA/abg)
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