Laut vorläufigen Berechnungen des DZ Bank Research ist das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf zehn Billionen Euro gestiegen. Damit verliert der Vermögensaufbau etwas an Tempo – 2024 betrug dieser noch 7,5 Prozent. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war erneut die hohe Sparleistung der Haushalte.
„Die Sparquote lag 2025 bei voraussichtlich 10,4 Prozent und damit leicht über dem langfristigen Vor-Corona-Durchschnitt“, sagt Studienautor Michael Stappel. Der Grund, dass viele Bürger ihr Geld zusammenhalten, sei eine hohe wirtschaftliche und politische Unsicherheit. Die großen Börsen haben sich davon aber unbeeindruckt gezeigt und wieder neue Rekorde erreicht. Diese Rally sei der zweite zentrale Faktor für den Anstieg des Geldvermögens. „Allein der Dax hat auf Jahressicht 23 Prozent zugelegt. Aktienkursgewinne trugen mit rund 290 Milliarden Euro entscheidend zum Vermögensaufbau bei und machten 3,1 Prozentpunkte des gesamten Geldvermögenszuwachses aus“, so Stappel. (DFPA/mb)
Die DZ Bank-Gruppe ist Teil der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, die rund 800 Genossenschaftsbanken umfasst. Innerhalb der Genossenschaftlichen Finanzgruppe fungiert die DZ Bank AG als Spitzeninstitut und Zentralbank. Sie ist zudem als Geschäftsbank aktiv und hat die Holdingfunktion für die DZ Bank Gruppe.