Impact Investing gewinnt weltweit an Bedeutung und entwickelt sich trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Spannungen zunehmend von einem Signalwert zu einem messbaren Werttreiber. Darauf verweist GSG-Impact-Chefin Elizabeth Boggs Davidsen in einem aktuellen Rückblick auf das Jahr 2025.
Trotz angespannter öffentlicher Haushalte, wachsender geopolitischer Konflikte und steigender Schuldenlast vieler Entwicklungs- und Schwellenländer verzeichnet Impact Investing nach Einschätzung von GSG Impact deutliche Fortschritte. Weltweit seien inzwischen mehr als 1,5 Billionen US-Dollar in Impact-Strategien investiert. Dabei zeigten Studien zunehmend, dass positive gesellschaftliche und ökologische Wirkungen nicht zulasten der Rendite gingen, erklärte CEO Elizabeth Boggs Davidsen.
Getragen werde die Entwicklung zudem von einer stärkeren lokalen Verankerung von Impact-Politik, neuen staatlichen Initiativen wie dem britischen Office for the Impact Economy sowie regulatorischen Impulsen, etwa durch die Anerkennung von Impact Investing in der überarbeiteten EU-Offenlegungsverordnung SFDR. (DFPA/abg)
Das Global Steering Group for Impact Investment (GSG Impact) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation mit Sitz in London, die sich der Förderung von Impact Investing und unternehmerischem Engagement für gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen verschrieben hat. Gegründet im August 2015 als Nachfolgerin der Social Impact Investment Taskforce der G8, arbeitet GSG Impact einem Netzwerk von über 40 nationalen Partnern in mehr als 50 Ländern daran, Impact Investing in nationale Entwicklungspläne und politische Agenden zu integrieren. Die Organisation unterstützt den Aufbau lokaler Impact-Ökonomien durch die Entwicklung von Infrastrukturen und Anreizen, die Kapitalflüsse in Richtung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und Klimaziele lenken.