Trotz historisch niedriger Credit Spreads gelten High-Yield-Anleihen laut Experten von Janus Henderson Investors weiterhin als interessante Anlageoption. Die Instrumente zur Renditesteigerung reichen von selektiver Titelauswahl über Themen- und Sektorallokation bis hin zu Wandel- und Hybridanleihen.
In ihrem aktuellen Kommentar betonen die Portfoliomanager Agnieszka Konwent-Morawski, Brent Olson und Tom Ross, dass die Ausfallraten bei US- und europäischen High-Yields mit 1,1 beziehungsweise 2,9 Prozent weiterhin gering seien und die durchschnittlichen Anleihepreise unter pari notierten. Diese Rahmenbedingungen ermöglichten Anlegern Aufwärtspotenzial, bevor das Call-Risiko steigt, insbesondere in einem Umfeld potenzieller Zinssenkungen durch die US-Notenbank.
Zur Renditesteigerung empfehlen die Experten gezielte Strategien wie selektive Titelauswahl, Relative-Value-Analysen innerhalb der Unternehmenskapitalstruktur, Investitionen in Neuemissionen, Private Taps sowie Wandel- und Hybridanleihen. Außerdem könne die themenorientierte Allokation, etwa in technologie- oder energiebezogene Unternehmen, zusätzlich Chancen bieten. Insgesamt bleibe ein aktives Portfoliomanagement entscheidend, um auch bei engen Spreads attraktive Erträge aus High-Yield-Anleihen zu erzielen. (DFPA/abg)
Die Janus Henderson Group ist ein Vermögensverwalter mit Sitz in London. Das Unternehmen verwaltet ein Anlagevermögen von etwa 345 Milliarden US-Dollar und hat über 2.000 Mitarbeiter sowie Büros in 25 Städten weltweit (Stand: 31. März 2025).