Angesichts knapper öffentlicher Mittel und wachsender sozialer sowie ökologischer Herausforderungen gewinnt die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen, privaten und philanthropischen Kapitalgebern an Bedeutung. Das Netzwerk Impact Europe hat dazu die Studie „Collaboration in Action – How to collectively work towards systems change“ veröffentlicht.
Die Untersuchung basiert auf Interviews mit Praktikern und analysiert, wie unterschiedliche Akteure entlang des sogenannten Kapital-Kontinuums ihre Mittel bündeln können, um langfristige Systemveränderungen statt einzelner Projekte zu erreichen. Zentrale Voraussetzungen seien Vertrauen, gemeinsame Ziele, flexible Finanzierungsmodelle sowie der Umgang mit unterschiedlichen Risikoprofilen.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Rolle von katalytischem Kapital, das Risiken abfedern und zusätzliche Investitionen mobilisieren könne. Zudem beleuchtet die Studie die Chancen und Herausforderungen einer stärkeren Einbindung des öffentlichen Sektors. Weitere Fallstudien aus dem Netzwerk sollen folgen. (DFPA/abg)
Den vollständige Studie Leitfaden finden Sie hier.
Impact Europe ist das zentrale europäische Netzwerk für Akteure des wirkungsorientierten Investierens. Es vereint über 350 Kapitalgeber – darunter Stiftungen, Impact-Fonds, Banken, öffentliche Geldgeber und Unternehmen – entlang des gesamten „Continuum of Capital“. Ziel ist es, Kapital, Wissen und Menschen zu mobilisieren, um gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen gezielt anzugehen. Die Organisation fördert seit der Gründung 2014 Impact-Investments durch Aufbau neuer Märkte, insbesondere in Osteuropa, Nordafrika und dem Westbalkan.