Heute ist „Weltspartag“. Wie eine aktuelle Umfrage von J.P. Morgan Asset Management zeigt, hat sich das Anlageverhalten der Deutschen spürbar verändert: Es deutet sich ein Strukturwandel im Sparverhalten an – weg vom unrentablen Geldparken hin zu einem aktiveren, langfristigen Vermögensaufbau.
„Das Sparbuch stand über Jahrzehnte sinnbildlich für den Weltspartag“, sagt Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan Asset Management. „Heute zeigt sich, dass die Deutschen den Kapitalmarkt zunehmend als einen wichtigen Bestandteil ihres Vermögensaufbaus begreifen. Das ist eine ermutigende Entwicklung, aus der ein höheres Renditebewusstsein und langfristige Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft ablesbar sind“, führt Matthias Schulz aus.
Für das „Altersvorsorgebarometer 2025“ wurden im Spätsommer 2025 in Deutschland 1.000 Frauen und Männer repräsentativ befragt. Dabei gaben 44,5 Prozent (mehrere Antworten möglich) der Befragten an, dass sie einen Großteil ihres Vermögens in Tages-, Festgeld oder auf dem Sparbuch halten. Im Vergleich zu den Zahlen von 2020 ist dies ein massiver Rückgang um rund 20 Prozentpunkte.
Gleichzeitig sei der Anteil der Investments in Fonds und ETFs von 23,1 Prozent im Jahr 2020 auf 31,9 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Auch Aktien verzeichnen einen leichten Zuwachs von 23,5 auf 25,2 Prozent, während Renten- und Lebensversicherungen an Bedeutung verlieren – hier sank der Anteil von 36,8 auf 29,3 Prozent.
„Das klassische Sparprodukt bleibt zwar Teil vieler Haushaltsportfolios, wird aber gerade für die langfristige Anlage zunehmend ergänzt oder ganz ersetzt durch Investments, die für den Vermögensaufbau bessere Renditechancen bieten“, erläutert Schulz. „Gerade im Umfeld nachlassender Zinsen und hoher Lebenshaltungskosten denken die Deutschen offensichtlich intensiver darüber nach, wie sie ihr Geld gezielter für sich arbeiten lassen können“, sagt Matthias Schulz.
Die Ergebnisse zeigen laut Schulz, dass sich Deutschland allmählich von einem „Land der Sparer“ zu einem Land der langfristiger denkenden Anleger entwickelt: „Die Erkenntnis, dass der Kapitalmarkt eine Notwendigkeit für die Sicherung und den Ausbau des Vermögens ist, setzt sich immer stärker durch“, sagt Schulz. (DFPA/ljh)
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase [&] Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kundinnen und Kunden beim Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen für Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 30.09.2025 ein Vermögen von vier Billionen US-Dollar.
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