Junge Anleger der Generation Z legen bei Finanzberatung deutlich mehr Wert auf Transparenz und digitale Möglichkeiten als ältere Generationen. Babyboomer fokussieren dagegen auf Rendite. Das zeigt eine gemeinsame Studie des US-Branchenverbands Securities Industry and Financial Markets Association (SIFMA) und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.
Demnach gaben 41 Prozent der Gen-Z-Investoren an, Transparenz sei entscheidend für ihr Anlageerlebnis – bei den Babyboomern sagten das nur 9 Prozent. Noch deutlicher fällt der Unterschied bei digitalen Angeboten aus: 49 Prozent der Gen Z halten moderne digitale Funktionen für ausschlaggebend, verglichen mit lediglich 7 Prozent der Babyboomer.
Die am 21. Oktober veröffentlichte Studie Voice of Investor Satisfaction, Trust and Advocacy 2025 basiert auf den Antworten von mehr als 2.000 US-Privatanlegern. Sie zeigt zudem, dass jüngere Anleger bei besseren digitalen Angeboten deutlich schneller den Finanzberater wechseln. Gen Z sei zudem die einzige Generation, die digitalen Selbstbedienungsmodellen mehr vertraue (64 Prozent) und zufriedener mit ihnen sei (77 Prozent) als mit klassischer, beratergestützter Betreuung.
Laut SIFMA-Chef Ron Kruszewski wird es künftig vor allem auf hybride Modelle ankommen, die persönliche Beratung und digitale Tools verbinden. Während acht von zehn Anlegern die Finanzbranche insgesamt als vertrauenswürdig einschätzen, bleiben für ältere Investoren vor allem Rendite und Performance ausschlaggebend: 74 Prozent der Babyboomer nannten dies als wichtigste Kriterien, gegenüber 33 Prozent der Gen Z. (DFPA/abg)
Die vollständige Studie „Voice of Investor Satisfaction, Trust and Advocacy 2025“ 2025 finden Sie hier.
KPMG ist ein Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und in Deutschland mit rund 12.200 Mitarbeitern an 26 Standorten präsent. Die Leistungen des Unternehmens sind in die Geschäftsbereiche Audit, Tax, Consulting und Deal Advisory gegliedert.