Die internationalen Kapitalmärkte erleben eine Umverteilung: Investoren ziehen sich zunehmend aus den USA zurück und verlagern Gelder verstärkt nach Europa und Asien. Das geht aus einer Analyse der Vermögensverwaltung Eyb [&] Wallwitz hervor.
Demnach markierte der sogenannte „Liberation Day“ im April einen Wendepunkt, der das Vertrauen vieler Anleger in den US-Standort erschütterte. Obwohl die US-Wirtschaft strukturell stark bleibt, führen politische Risiken, ein hohes Haushaltsdefizit und Währungsabwertungen zu einer relativen Schwächung des Dollars.
Institutionelle Investoren reagieren laut Bericht mit einer breiteren Streuung ihrer Portfolios. Besonders asiatische Märkte und alternative Währungsräume wie Yen, Franken und australischer Dollar rücken in den Fokus. Auch die Nachfrage nach US-Anlagen bleibt bestehen – allerdings zunehmend durch inländische Anleger. Die Autoren sehen darin ein Signal für eine globale Neuordnung der Kapitalflüsse und raten zu stärkerer geografischer Diversifikation bei der Vermögensallokation. (DFPA/abg)
Die Münchner Vermögensverwaltung Eyb [&] Wallwitz wurde im Jahr 2004 gegründet und betreut institutionelle sowie private Anleger mit einem klar fokussierten, aktiven Investmentansatz. Bekannt ist das Unternehmen für seine unabhängige Analyse, langfristige Perspektive und die hauseigene Fondsfamilie „Phaidros Funds“. Im Zentrum der Anlagestrategie steht eine ausgewogene Kombination aus fundamentaler Bewertung, makroökonomischer Einordnung und konsequenter Risikosteuerung.