In geopolitisch und wirtschaftlich unruhigen Zeiten gewinnt Gold erneut an Bedeutung für Privatanleger. Der anhaltende Konflikt am Persischen Golf und weitere globale Krisen führen dazu, dass viele Anleger verstärkt auf das Edelmetall setzen. Wie stark Gold derzeit im Fokus deutscher Privatanleger steht, zeigt eine Umfrage von Boerse Stuttgart Commodities unter mehr als 1.700 Teilnehmern.
Demnach hält etwa jeder zweite Anleger einen Goldanteil von mindestens zehn Prozent im Gesamtportfolio. Bei acht Prozent der Anleger macht Gold sogar mehr als ein Fünftel des Portfolios aus.
Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen laut Borse Stuttgart die Rolle von Gold als stabilisierendem Baustein in vielen Anlagestrategien. Die Diversifikation des Gesamtportfolios sowie der langfristige Werterhalt sind für die befragten Anleger die wichtigsten Gründe, in Gold ETCs zu investieren. Gold gilt traditionell als wertstabile Anlage, die über lange Zeiträume Kaufkraft sichern kann. An dritter Stelle der Motive für Gold-Investments folgt bei den Befragten der Schutz in geopolitischen oder wirtschaftlichen Krisenzeiten.
Auch bei der Auswahl konkreter Goldprodukte haben Privatanleger klare Kriterien. Besonders wichtig ist ihnen ein Emittent mit Sitz in Deutschland, der für zusätzliche Vertrauenswürdigkeit sorgt. Ebenfalls hoch bewertet werden eine hohe Liquidität sowie die Möglichkeit, Produkte kurzfristig zu handeln. Ein weiteres zentrales Kriterium ist die vollständige physische Besicherung der Produkte: Viele Anleger bevorzugen Gold-ETCs, die zu 100 Prozent mit physischem Gold hinterlegt sind. (DFPA/mb)
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